Über Faurecia

Faurecia - Globaler Partner weltweit führender Automobilhersteller

Gegründet im Jahr 1997, zählt Faurecia heute zu den größten und international führenden Technologieunternehmen der Automobilbranche. Als Weltmarktführer in seinen vier Geschäftsbereichen Seating, Interiors, Clarion Electronics und Clean Mobility unterhält Faurecia ein weltweites Forschungs- und Entwicklungs- und Produktionsnetzwerk mit insgesamt 300 Standorten in 37 Ländern. Faurecia gilt als bevorzugter Partner der weltweit führenden Automobilhersteller, die besonders die operativen Spitzenleistungen und Technologiekompetenzen der Unternehmensgruppe schätzen.

In Deutschland beschäftigt Faurecia rund 6.900 Mitarbeiter an 26 Standorten. Hinzu kommen sieben standortübergreifende Forschungs-, Design- und Entwicklungszentren. Rund ein Drittel des Gesamtumsatzes der Gruppe weltweit erwirtschaftet Faurecia mit deutschen Kunden. Dabei sind wir der bevorzugte Zulieferer der größten Automobilhersteller, wie beispielsweise der VW-Gruppe. Knapp ein Fünftel seines Gesamtumsatzes generiert Faurecia in Deutschland.

Entstehung der Gruppe

Im Jahr 1997 unterbreitete die Peugeot-Tochtergesellschaft Ecia dem Unternehmen Bertrand Faure ein Übernahmeangebot – die Geburtsstunde der Faurecia-Gruppe. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich Bertrand Faure auf Sitzbezüge und Federungen für Autositze spezialisiert, Ecia war europäischer Marktführer für Abgassysteme, Autositze sowie Fahrzeuginterieur und -exterieur. Mit 32.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von fast vier Milliarden Euro im Jahr 1998 konnte sich Faurecia rasch als einer der führenden europäischen Automobilzulieferer für Autositze etablieren. Im Zuge der Übernahme der amerikanischen Gesellschaft AP Automotive Systems konnte der Konzern sich auch auf dem US-amerikanischen Abgassystem-Markt etablieren. Im Jahr 2000 kaufte Faurecia Sommer Allibert auf – ein Unternehmen, das 1980 aus der Fusion von Alfred Sommer (Verkleidungen von Fahrzeugböden) und Allibert (Spritzgussteile für Automobile) hervorgegangen war.

Faurecia heute

Mit seinen 300 Standorten, darunter 35 Forschungs- und Entwicklungszentren, in 37 Ländern weltweit zählt das Unternehmen heute in allen vier Geschäftsbereichen – Seating, Interiors, Clarion Electronics und Clean Mobility – zu den international führenden Automobilzulieferern. Faurecia ist die weltweite Nummer eins für Autositzstrukturen und -mechanismen, für Emissionskontrolle und den Fahrzeuginnenraum. Darüber hinaus belegt die Gruppe im Bereich Komplettsitze weltweit den dritten Platz. Durch diverse weitere Übernahmen konnten diese Spitzenpositionen weiter gefestigt werden: 2010 avancierte Faurecia nach der Akquisition des Spezialisten für Abgassysteme Emcon Technologies zum Marktführer für Emissionskontrolle. In Europa erweiterte die Gruppe ihr Sortiment für Automotive Exteriors und Karosserieprodukte durch die Übernahme der deutschen und spanischen Geschäftsbereiche der Firma Plastal, deren französische Geschäfte dann 2012 integriert wurden. Im selben Jahr konnte der Geschäftsbereich Innenraumsysteme von Faurecia durch die Akquisition des Ford-Werks in Saline (Michigan, USA) seine führende Stellung auf dem nordamerikanischen Markt auszubauen. Damit wurde Ford zum zweitwichtigsten Kunden der Gruppe. Der Konzern verkaufte im Juli 2016 den größten Teil seines Geschäftsbereichs Automotive Exteriors an Plastic Omnium, um sich auf die beiden Innovationsachsen Cockpit der Zukunft und Nachhaltige Mobilitätzu konzentrieren.

Die Expertise im Bereich Cockpit-Elektronik baute Faurecia in den Jahren 2017 und 2018 durch die Zusammenschlüsse mit Parrot Automotive und Coagent weiter aus. Im Januar 2019 verkündete Faurecia das Projekt der vollständigen Übernahme des japanischen Elektronik-Anbieters Clarion, die im März abgeschlossen wurde. Im April 2019 gründete Faurecia seinen vierten Geschäftsbereich Faurecia Clarion Electronics, der die Kompetenzen von Clarion, Coagent und Parrot in den Bereichen in-vehicle-Infotainment, intuitive HMI-Systeme und Fahrerassistenzsysteme für niedrige Geschwindigkeiten zusammenfasst.

Faurecia wird auch weiterhin in neue Technologien investieren, die seine Innovationskraft stärken. 

Internationale Expansionsdynamik

Asien ist für Faurecia eine vorrangige Wachstumsregion. Das Unternehmen ist seit mehr als 15 Jahren in China tätig und begleitet seine wichtigsten internationalen Kunden bei der Expansion auf diesem besonders vielversprechenden Markt. Überdies hat Faurecia selbst begonnen, strategische Allianzen mit chinesischen Automobilherstellern zu formen, z.B. mit Geely, dem heute die Marke Volvo gehört, mit der Xuyang-Gruppe und seit kurzem auch mit Chang’An. Faurecia hat in 2013 drei neue Werke eröffnet und stützt sich nun auf ein Netzwerk von 36 Produktionsstandorten in diesem aufstrebenden Land. Des Weiteren verfügt der Konzern in China auch über hochmoderne TechCenter, etwa in Minbei und Shanghai, in denen alle Forschungs- und Entwicklungskompetenzen, die CAD-Konzeption sowie die Prototypen-Tests gebündelt sind. In Südkorea fördern die Beziehungen von Faurecia zu der koreanischen Gruppe Hyundai-Kia das weitere Wachstum des Konzerns. Faurecia betreibt dort bereits drei Niederlassungen, die sich auf Technologien zur Emissionskontrolle spezialisiert haben.

In Thailand ist Faurecia ebenfalls mit seinem Geschäftsbereich Clean Mobility vertreten. Außerdem ist dort auch der Geschäftsbereich Innenraumsysteme aktiv und setzt die dynamischen Entwicklung fort.

In Indien baut die Gruppe schließlich ihre Industrieanlagen für die Geschäftsbereiche Clean Mobility, Innenraumsysteme und Autositze weiter aus. So kann Faurecia auch auf ein TechCenter in Pune zurückgreifen. Es ist mit allen relevanten Kompetenzen für den Bereich Forschung & Entwicklung ausgestattet, die für die Entwicklung lokaler und internationaler Programme erforderlich sind.
In Nordamerika setzt sich das Wachstum der Gruppe ungebremst fort. Ende 2012 hatte Faurecia innerhalb von knapp zwei Jahren 15 neue Standorte in den USA, in Mexiko und Kanada eingeweiht und seine Belegschaft in dieser Region fast verdoppelt.

In Südamerika ist Faurecia mit den drei Geschäftsbereichen Seating, Interiors und Clean Mobility vertreten. Zudem hat die Gruppe dort einen sehr großen Produktionsstandort, ein modernes F&E-Zentrum und den Sitz für den Geschäftsbereich Clean Mobility in Limeira (Brasilien) errichtet.

Neues Technologisches Know-How

Dank seiner zahlreichen Übernahmen von hochspezialisierten Unternehmen und seinem technologischen Know-how, können die Geschäftsbereiche von Faurecia jeden spezifischen Kundenwunsch erfüllen. 2010 erwarb der Konzern die Unternehmen Hoerbiger (pneumatische Systeme und Sitzkomfort) und Angell-Demmel (Metallkomponenten für den Innenraumdekor). Im Jahr darauf wurde Amminex (Behandlung von Stickoxiden) in den Konzern integriert. 2012 kaufte die Gruppe dann Sora Composites auf, einen Spezialisten für Hightech-Verbundmaterialien. Damit baut Faurecia seine Expertise im Bereich Leichtbau weiter aus.

Faurecia zählt zu den Vorreitern technologischer Innovationen und setzt auf den Gebieten Leichtbau, individueller Komfort- und Design-Optionen sowie der Reduzierung des CO2-Ausstoßes stetig neue Maßstäbe.

Highlights Business Development 2018